Category Archives for "Andachten"

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Großes getan
Sep 18

Denn der HERR hat Großes getan!

Fürchte dich nicht, o Land, sondern frohlocke und freue dich; denn der HERR hat Großes getan!
Joel 2,21

Dieser Aufruf vom Prophet Joel ist heute besonders aktuell. In der Zeit, in der viel Angst und Schrecken herrscht, dürfen wir als Kinder Gottes frohlocken und uns freuen. Wir brauchen uns vor nichts und niemanden zu fürchten, denn unser HERR hat Großes getan! Halt! Hat Er das wirklich? Aber sicher! Was Jesus Christus für uns am Kreuz getan hat ist mehr als groß! Er schenkte uns das ewige Leben als wir tot waren, Er schenkte uns die Heilung durch Seine Wunden, Er besiegte den Teufel und durch Seine Auferstehung besiegte Er sogar den Tod!
Was will man noch Größeres?
Meine Klassenkameraden haben sich früher gewundert, warum ich immer so fröhlich gestrahlt habe, obwohl ich unter einer schrecklichen Krankheit litt. So konnte ich es ihnen sagen: „Weil mein HERR Großes für mich getan hat! Er hat mich geheilt durch Seine Wunden!“. Das habe ich zwar immer im Glauben gesagt und viele konnten es nicht verstehen, aber als sie mich später gesund gesehen haben, war ihnen klar was ich meinte.
Momentan erlebe ich viele Angriffe auf meine Seele und meine Finanzen, aber ich fürchte mich nicht und glaube immer noch: der HERR hat Großes für mich getan! In diesem Glauben lebe ich und Gott wird Seine Größe und Seine Herrlichkeit in meinem Leben offenbaren.
Lebe im Glauben und nicht in der Furcht! Erfreue Dich an schönen Dingen, die Gott für Dich getan hat und beachte nicht den Dreck und Schrecken dieser Welt. Glaube und bekenne, dass der HERR Großes für Dich getan hat und danke Ihm dafür. Auch wenn Du Dich so klein fühlst, kann Gott Großes in Deinem Leben tun. Er ist in den Schwachen mächtig! Verstecke Dich nicht vor Gott, sondern habe enge Gemeinschaft mit Ihm. Er will Großes für Dich und durch Dich tun! Gott segne Dich!

Männer
Sep 17

Männer, die gegen dich Krieg führen

Du wirst sie suchen, aber nicht finden, die Leute, die mit dir streiten; wie nichts und gar nichts werden die Männer, die gegen dich Krieg führen.
Jesaja 41,12

Dass man immer wieder wegen des Glaubens angefeindet wird, ist für uns Kinder Gottes normal. Unsere Angreifer haben ja einen anderen, toten Geist in sich, der gegen unseren neuen Geist kämpft. Meine alten Freunde wurden nach meiner Bekehrung plötzlich zu meinen Feinden, weil Gott mich verändert hat und sie damit nicht zurechtgekommen sind. Interessanterweise sind Anfeindungen wegen meines Glaubens in der letzten Zeit immer mehr zurückgegangen. Es liegt unter anderem an der Erfahrung und an der Weisheit Gottes, die sich immer mehr in unserem Herzen ausbreitet. Wenn wir in der Weisheit Gottes leben, wenn Gott uns das richtige Wort zur richtigen Zeit gibt, dann gewinnen wir alle Kriege gegen uns. Unsere Feinde werden sich immer weniger bemühen, uns anzugreifen, wenn sie merken, dass wir in unserem Glauben feststehen und ihre Angriffe mit dem Segen Gottes abwehren.
Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte der Finsternis, die diese Welt im Griff haben. So müssen wir zu geistlichen Waffen greifen, die uns siegreich machen: Wort Gottes, Gebet, Fasten, Segen aussprechen statt sich verbal zu verteidigen.
Die meisten böse Menschen sind so, weil sie keine oder wenig Liebe erfahren. So können sie sich durch unsere Liebe zu ihnen ändern. Wir können sie zum Beispiel zum Kaffee einladen, statt mit ihnen zu streiten, oder ihnen etwas schenken… da kann man sehr kreativ sein. Je mehr solche Feinde wir durch Gottes Liebe besiegen, desto weniger Kriege werden gegen uns geführt. Eigentlich total logisch. Oder?
Gewöhne es Dir ab, sich mit Menschen über Glaubensfragen zu streiten. Das ist wie Perle vor die Säue werfen. Segne sie lieber und bete für sie in Deiner Kammer. Den Rest macht Jesus! Gott segne Dich!

du richtest
Sep 16

Du bist nicht zu entschuldigen wenn Du richtest

Darum bist du nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest!
Römer 2,1

Wie schnell beginnt man jemanden zu richten, der scheinbar etwas falsch macht? Das erlebe ich immer wieder, besonders in den sozialen Medien. Da wird oft über irgendwelche Prediger oder YouTuber hergezogen, die angeblich falsche Lehre verbreiten oder man nimmt das Leben irgendeines Menschen auseinander, der nach außen nicht besonders fromm wirkt oder Dinge macht, die viele Oberfrommen als Sünde verstehen. Da versuche ich immer dagegen zu halten und die Geschwister zu ermahnen, nicht zu richten. Selbst wenn irgendein Prediger falsche Lehre verbreitet, sollte ich mich doch viel lieber darum kümmern, dass die richtige Lehre verbreitet wird. Oder? Sonst ist es eine Zeitverschwendung und Sieg für den Teufel, der uns zum Richten verführen will.
Wir können niemanden richten, weil wir nicht wissen, was im Herzen des Menschen ist. Gott kann und wird richten, weil Er allein wirklich heilig und absolut rein ist.
Ja, wir werden von manchen Menschen belogen und betrogen, aber deswegen sollten wir sie nicht richten und das Böse nicht mit Bösem vergelten. Als Gottes Kinder müssen wir lernen, auch unsere Feinde zu lieben. Wenn wir sehen oder erkennen, dass jemand nicht nach dem Wort Gottes handelt, sollten wir für solche Menschen beten, dass Gott sie zurechtweist und sie auf den richtigen Weg bringt, aber auf keinen Fall richten. Richten sollen wir immer Gott überlassen. Wir sind berufen, zu segnen und nicht zu richten. Je mehr wir segnen, desto besser wird diese Welt. Wenn wir uns aufregen, richten oder sogar Rache ausüben, dann handeln wir nicht nach dem Willen Gottes. Seinen Willen wollen wir aber tun. Oder?
Sei ein Segen für alle! Du muss niemanden vor irgendwelchen falschen Lehrern warnen. Du kannst sie nur durch Dein Leben und Gottes Wirken in Deinem Leben von der Wahrheit Gottes überzeugen. Gott segne Dich!

meine Augen
Sep 15

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen; belebe mich in deinen Wegen!
Psalm 119,37

Heute können wir dank Fernsehen und Internet viel mehr anschauen, als es zu Davids Zeiten war. Bilder umgeben uns überall, wenn wir durch die Stadt gehen. So werden nicht nur unsere Augen belastet, sondern dadurch auch unser Herz. Manche Bilder können sogar süchtig machen, weil sie uns zu sündigen Handlungen verführen.
Nun, was ist jetzt die Lösung?
Wir sollen unsere Augen besser vor allen möglichen Bildern schützen, die uns schaden können. Da ist die Selbstbeherrschung aber auch die Kraft des Heiligen Geistes gefragt. Der Geist Gottes warnt uns vor falschen Dingen, die wir konsumieren wollen. So müssen wir ganz genau auf Ihn hören.
Als ich Fernsehschauen stark reduziert habe, merkte ich sofort wie gut es mir tut. Mein Gehirn muss nicht mehr die vielen Bilder verarbeiten, so dass ich mich mit besseren Gedanken beschäftigen konnte. Auch im Internet versuche ich viel weniger ziellos zu surfen und mir die Inhalte und Bilder anzuschauen, die mich auf dumme oder verkehrte Gedanken bringen könnten.
Ich würde sagen: „Weniger schauen und mehr auf Gott hören!“. Das bringt uns viel mehr, als irgendwelche Nachrichten oder andere schreckliche Dinge anzuschauen, die unsere Seele nur belasten.
Nichtige Bilder kann Teufel als Ablenkungsmittel nutzen, damit wir von Gott und Seiner Gegenwart abgelenkt werden können. Einige Videos auf TikTok anschauen kann locker viele Stunden unseres Lebens rauben, die wir für Gott einsetzen könnten.
Denk darüber nach und überprüfe Deinen Medienkonsum, denn weniger ist oft mehr. Gott möchte Dich in Seinen Wegen beleben, damit Du Seine Herrlichkeit in dieser Welt präsentieren kannst. Er will Dir viel besseres Zeigen, als kunterbunte Bilder. Er will Dir Sein Wesen offenbaren und Dich mit Seiner Liebe erfüllen. Das ist viel spannender als irgendwelche Talkshows oder Instagram Galerien. Gott segne Dich!

Füße
Sep 14

Wenn ich dir nicht die Füße wasche

»Wenn ich dir nicht die Füße wasche, gehörst du nicht zu mir.«
Johannes 13,8

Petrus wollte nicht, dass Jesus ihm die Füße wäscht und Jesus sagte Ihm diesen Satz, der auch heute für uns gilt. Damit meint Jesus: „Wenn ich Dir nicht dienen darf, dann gehörst Du nicht zu mir.“ Denn Dienen hat etwas mit Verbindung zu tun. Wenn mir jemand dient, dann gehört er zu mir bzw. zu meinen Freunden. Genauso wenn ich jemandem diene, dann bin ich aus seinem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit Fußwaschung wollte Jesus seinen Jüngern auch zeigen, dass man sich nicht „zu fein“ sein sollte, um manche Drecksarbeiten im Reich Gottes zu machen. Ein Putzdienst in der Gemeinde ist kein besonders geistlicher Dienst, aber es hat geistliche Auswirkung auf die anderen, wenn man es mit Freude macht.
Es gibt ganz viele Dienste, die uns nicht so attraktiv zu sein scheinen, aber für Gott sind oft sogar wichtiger als ein Amt des Apostels.
Teufel hat überhaupt kein Interesse daran, dass wir Jesus und auch einander gehören. Er will nicht, dass wir einander dienen, selbst wenn es etwas ganz alltägliches wie Füße Waschen ist.
Als ich letztes Jahr im Ahrtal war, um gemeinsam mit anderen Christen den Schlamm aus den Häusern zu schleppen, hat mich dieser Dienst in paar Tagen geistlich mehr erfüllt, als alle andere Dienste. Auch wenn es gestunken hat und wir alle dreckig waren, Gottes Gegenwart war richtig spürbar da. Weil wir den Menschen, die alles verloren, dienen durften, gehören die meisten heute zu uns, weil sie die Liebe Gottes hinter unserer Arbeit gespürt haben.
Lass Jesus Dir dienen, damit zu Ihm gehörst, und diene selbst den anderen wie Du kannst. Man kann schon mit Kleinigkeiten viel im Leben der anderen bewegen.
Lass den Egoismus hinter Dir und investiere Deine Zeit zum Dienen. Nutze dafür jede Gelegenheit. Gott segne Dich!

Schritte
Sep 13

…aber der HERR lenkt Deine Schritte

Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg aus, aber der HERR lenkt seine Schritte.
Sprüche 16,9

Wie oft hörte ich von meiner Mutter, dass bei mir alles nicht wie bei anderen Menschen ist. Ich bin oft umgezogen, ich habe viele Berufe ausprobiert, ich musste durch viele Schwierigkeiten im Leben durch…. Aber, wenn ich zurückblicke, sehe ich wie perfekt der Herr meine Schritte gelenkt und mich durchgetragen hat. Selbst meine Fehlentscheidungen hat Er zu meinem Besten umgewandelt.  Umso dringlicher ist es für mich geworden, bei jeder wichtigen Entscheidung, meinen Himmlischen Papa fragen, damit ich später weniger Schmerz erleiden muss.
Denn, wenn ich mich falsch entscheide, hat das meistens negative Folgen. Gott hilft uns zwar manche Fehler zu korrigieren, aber wir merken oft erst wenn’s kracht, dass wir den Fehler gemacht haben.
Gott will uns nicht wie Marionetten behandeln, die Er willenslos für Seine Zwecke benutzen kann. Er gab uns eigenen Willen, den Er respektiert. Dennoch erwartet Er, dass wir uns freiwillig Ihm hingeben und unseren Willen Seinem unterordnen. Er will, dass wir auf Seine sanfte Stimme hören und auch tun, was Er uns sagt. Er weiß ja viel besser, was gut für uns ist.
Wenn wir Gottes Pläne für unser Leben kennen, können wir auch „unseren Weg ausdenken“, auf dem wir gehen wollen. Dabei müssen wir uns auf die Führung des Heiligen Geistes verlassen, der ja unsere Schritte lenkt und uns vom richtigen Weg nicht abkommen lässt.
Sprich mit Gott über Deine Pläne und Wünsche. Frage Ihn, was Er dazu meint, um richtige Entscheidungen zu treffen. Manchmal musst Du auch kämpfen, um die Ziele zu erreichen, die Gott für Dich gesetzt hat. Den Kämpf nennt Paulus Kampf des Glaubens. Wenn Du Dich manchmal spontan entscheiden musst, ohne dass Du Gott befragen kannst, dann sei mutig, Dich zu entscheiden. Gott wird Dir dabei helfen. Gott segne Dich!

kein Fremder
Sep 12

In Deine Freude kann sich kein Fremder mischen

Das Herz allein kennt seinen eigenen Kummer, und auch in seine Freude kann sich kein Fremder mischen.
Sprüche 14,10

Manchmal wünscht man sich, von jemandem verstanden zu werden, aber das gelingt selten. Der Grund dafür ist eben, dass man in unser Herz nicht reingucken kann. Es gibt zwar Familie oder Freunde, die mit gut gemeinten Ratschlägen kommen, aber sie sind sich dann auch nicht sicher, ob es die richtigen sind. Wenn unser Herz bekümmert oder betrübt ist, kann dabei nur einer Helfen:  unser Himmlischer Vater. Er weiß genau, was in unserem Herzen los ist und Er ist der Einzige, der tief in unsere Seele hineinschauen kann.  Er versteht uns am besten und Er gibt uns die besten Ratschläge, die nicht nur gut gemeint sind, sondern wirklich lebensverändernd sind.
Unsere Freude können wir zwar mit den anderen teilen, aber sich richtig mitfreuen kann kaum einer. Oft kommt sogar Neid und Eifersucht, wenn man sieht, dass jemand viel Grund zur Freude hat. Unser Gott weiß aber ganz genau, wie sich diese Freude anfühlt und was sie in unserem Herzen bewirkt.
Nun, sollte man sich jetzt vor allen Menschen verschließen? Auf gar keinen Fall. Man sollte nur genau die Leute auswählen, denen man sein Herz öffnen kann und denen Gott offenbaren kann, was wirklich in uns los ist. Solche Leute sind oft unter Bezeichnung Seelsorger zu finden. Aber auch gute Freunde können sich an unserer Traurigkeit oder Freude beteiligen, wenn sie direkten Draht zu Gott haben oder ähnliches schon Mal erlebt haben.
Achte auf Dein Herz! Das sagt uns das Wort Gottes. Achte darauf, was in Dein Herz reinkommt, denn das bestimmt dann Dein Leben. Damit mehr Freude und weniger Kummer in Deinem Herzen ist, habe viel Gemeinschaft mit Gott und Menschen, die Dir Mut machen können. Lege Deine Sorgen in Gottes Hand und lass Ihn für Dich sorgen. Gott segne Dich!

Senfkorn
Sep 11

Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn…

Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen:
Hebe dich weg von hier dorthin!, und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein.
Matthäus 17,20

Hier sagt Jesus, dass man im Prinzip mit kleinem Glauben große Dinge wie ein Berg bewegen kann. Und Jesus lügt nicht!
Am Anfang meines Glaubenslebens hatte ich kaum Glauben, aber ich war neugierig und wollte herausfinden, ob Gott mich tatsächlich hört und auf meine Bitten eingeht. Und siehe da, Er hat meine Bitten erhört, obwohl ich noch nicht fest im Glauben war. Er hat’s getan, um mir zu zeigen, dass Er mich hören kann und um meinen Glauben zu stärken.
Manchmal haben wir im Leben große Berge vor uns, die uns einfach zu groß erscheinen, aber wenn wir unseren Glauben einsetzen, werden sie klein.
Der Glaube beginnt aktiv zu sein, wenn wir Gott um etwas bitten, was Er uns verheißen hat. Selbst, wenn wir uns noch nicht sicher sind, dass Er unser Gebet erhört, viel wichtiger dabei ist, es zu tun.
Jesus sagte: „Ich bekommt nichts, weil ihr nicht bittet.“ Dabei sagte Er nicht: „Ihr bekommt nichts, weil euer Glaube zu schwach ist.“
Aus Erfahrung weiß ich, dass der Glaube mit jeder Erfahrung, die ich mit Gott mache, stärker wird. Als ich Gottes übernatürlichen Schutz auf dem Berg erlebt habe, wuchs mein Glaube und ich fühlte mich viel sicherer in dieser unsicheren Welt.
Wenn Du einen kleinen Senfkornglauben hast, sei nicht zurückhaltend im Gebet und bitte Gott, dass Er Deine Berge bewegt. Dein Glaube wird dann wachsen, so wie aus einem Senfkorn ein großer Baum herauswächst. Lass Dir von niemandem einreden, dass Dein Glaube zu klein oder zu schwach sei. Auch Du selbst sage niemals, dass Dir der Glaube fehlt. Den hast Du ganz sicher in Deinem Herzen, auch wenn er nur eine Senfkorngröße hat. Gott segne Dich!

Sep 10

Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten

Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten.
Galater 5,24

Wenn man heute die modernen Filme anschaut, dann sagen sie uns ganz was anderes: mehr Lust, mehr Vergnügen, mehr Unterhaltung, mehr Spaß… Doch ich kenne niemanden, der mir sagen könnte, dass ihn diese Filme richtig glücklich und erfüllt gemacht haben. Auch einige Bekannten, die nur Lust und Vergnügen auf dem Herzen haben, leiden oft darunter.
Der Teufel lockt Menschen mit schönen Versprechungen von Glück, Zufriedenheit, Gelassenheit usw., aber in der Realität macht er sie zu seinen Sklaven und Götzendienern.
Aber wie kann man der Verführung widersetzen?
Paulus schreibt hier, dass wir unser Fleisch kreuzigen müssen. Nein, wir müssen nicht ans Kreuz, weil Jesus es für uns bereits getan hat. Doch wir müssen geistlich wachsen und uns auf unseren Geisteszustand fokussieren, dann wird unser Fleisch von allein gekreuzigt.
Die Selbstbeherrschung ist oft ein Problem der modernen Welt, weil es kaum noch Grenzen und Tabus gibt. Dennoch sagt die Bibel: „Es ist besser sich selbst zu beherrschen, als die Städte zu erobbern.“
Wir sind jeden Tag herausgefordert, der Sünde zu widerstehen, weil wir immer noch den alten Fleisch (die Seele) in uns haben, die sich zu unserem neuen Geist anpassen muss. Dafür brauchen wir aber einen starken Geist. Um starken Geist zu haben, muss man sich mit geistlichen Übungen wie Gebet, Bibel und geistliche Literathur lesen, Fasten, geistliche Gemeinschaft, jeden Tag beschäftigen. Da müssen wir halt schauen, dass wir uns weniger mit unnützen Dingen vergnügen und die Zeit für Gott in unser Alltag fest einplanen. Disziplin ist zwar ein schweres Thema, aber ein wichtiges. Wenn wir uns nicht regelmäßig mit Essen stärken, werden wir auch schwach und können sterben. Mit der geistlichen Nahrung ist es genauso.
Lass Dich täglich geistlich stärken, damit Dein Fleisch gekreuzigt bleibt und Dich nicht ins Verderben bringen kann. Gott segne Dich!

Dem Faulen
Sep 09

Dem Faulen bringt seine Begierde den Tod

Dem Faulen bringt seine Begierde den Tod, denn seine Hände weigern sich zu arbeiten.
Sprüche 21,22

Bei dem Vers sehe ich viele junge Leute, die ganzen Tag nur in den Smartphone oder Tablett starren und sonst nichts tun wollen. So werden viele vor lauter Unterhaltung lebensunfähig und leider bringt ihnen das nicht nur den geistlichen Tod, sondern auch den leiblichen. Immer mehr junge Menschen bringen sich um, wenn sie merken, dass ein reales Leben viel mehr ist, als nur auf dem Sofa zu sitzen und Tiktok zu schauen.
Ich bin zwar in einem kommunistischen Land aufgewachsen, wo Arbeit an erster Stelle stand, aber Arbeit allein macht den Menschen nicht glücklich.
Faulheit ist trotzdem Sünde. Jesus sagte nicht umsonst, dass der Glaube ohne Werke tot sei. Wir sind hier nicht nur, um an die Existenz Gottes zu glauben, sondern um Ihm auch mit unseren Werken zu dienen.
Es mag auch sein, dass unsere Arbeit nicht gesehen oder wertgeschätzt wird, aber wenn wir sie für Gott tun, spielt es keine Rolle. Mir haben schon viele gesagt, ich soll meine Dienste wie Paulus finanzieren, der als Zeltmacher Geld verdient hat, weil meine Tätigkeiten für sie keine echte Arbeit ist, die mir viel Einkommen bringt. Oft sagen sie mir das einfach, weil sie mich finanziell nicht unterstützen möchten. Dass ich aber tatsächlich vollzeitig arbeite und nebenbei noch all meine Dienste betreibe, wissen die wenigsten, weil sie mich schlecht kennen.
Sei ermutigt, zur Ehre Gottes zu arbeiten, auch wenn es keine Beachtung findet. Gott wird es schon rechtzeitig belohnen. Wer im Kleinen treu ist, dem vertraut Gott größere Dinge an. Nur wer faul ist und nur auf Kosten der anderen lebt, braucht keine Belohnung zu erwarten. Seine Begierde wird ihm den Tod bringen. Tue das, was Gott Dir aufs Herz gelegt hat und lass Dich zu nichts zwingen. Tue alles, um den Willen Gottes zu erfüllen. Gott segne Dich!

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