Wer Vergehen zudeckt... < Lebe mit Gott * Tägliche Andachten

Wer Vergehen zudeckt…

Wer Vergehen zudeckt, strebt nach Liebe; wer aber eine Sache immer wieder aufrührt, entzweit Vertraute.
Sprüche 17,9

Ich habe schon oft in einigen Gemeinden, die ich regelmäßig besuchte, gehört wie man vor bestimmten „Geschwistern“ gewarnt hat, weil sie mal etwas böses getan oder jemanden enttäuscht haben. Das ist kein Zeugnis der Liebe, nach der man streben soll. Aber oft ist es leider der Alltag in vielen Gemeinden. Es wird gemunkelt und gelästert bis zum geht nicht mehr, obwohl in der Bibel steht: Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen. Und ich bin ein falscher Zeuge, wenn ich ein Gerücht über den anderen weiter erzähle. Es ist auch nicht meine Aufgabe jemanden vor anderen Menschen zu warnen, von denen keine wirkliche Gefahr ausgeht. Meine Aufgabe ist auch den zu lieben, der anders bzw. fehlerhaft ist. Wenn ich sehe, dass einer etwas tut, was Gott nicht gefällt, kann ich ihn freundlich ermahnen und ihm evtl. helfen, das nicht mehr zu tun, anstatt ihn vor der ganzen Gemeinde bloß zu stellen.
Viele meiner Facebook-Freunde beschweren sich immer wieder, dass sie allein und einsam sind, dass Christen sie enttäuschen…
Und so leben sie in diesen Enttäuschungen, werden bitter und vereinsamen noch mehr, weil sie es nicht schaffen, zu vergeben. Es gibt einige Menschen, die mich auch durch den Dreck ziehen, weil sie nicht der gleichen Meinung sind wie ich, aber ich muss mich dafür nicht rächen und niemandem von ihren Anfeindungen erzählen. Ich segne sie und den Rest macht Gott, wie es Ihm passt. So habe ich dann meistens keine Feinde mehr, weil sie entweder einsehen, dass sie Unrecht hatten oder weil ich einfach nichts mehr von ihnen höre.
Menschen werden Dich immer enttäuschen, egal ob sie Christen sind oder nicht. Deswegen verlasse Dich niemals auf Menschen, sondern nur auf Gott und vergebe immer Deinen Feinden. Gott segne Dich!

About the author

Viktor Schwabenland

Mehr Informationen zu meiner Person findest Du unter www.viktorschwabenland.de

4 comments
Wer Vergehen zudeckt… | Gemeinsam für Gott - a few months ago

[…] Wer Vergehen zudeckt… […]

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Wer Vergehen zudeckt… | Christliche Blogger Community - a few months ago

[…] Ich habe schon oft in einigen Gemeinden, die ich regelmäßig besuchte, gehört wie man vor bestimmten „Geschwistern“ gewarnt hat, weil sie mal etwas böses getan oder jemanden enttäuscht haben. Das ist kein Zeugnis der Liebe, nach der man streben soll. Aber oft ist es leider der Alltag in vielen Gemeinden. Es wird gemunkelt und gelästert bis zum geht nicht mehr, obwohl in der Bibel steht: Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen. Und ich bin ein falscher Zeuge, wenn ich ein Gerücht über den anderen weiter erzähle. Es ist auch nicht meine Aufgabe jemanden vor anderen Menschen zu warnen, von denen keine wirkliche Gefahr ausgeht. Meine Aufgabe ist auch den zu lieben, der anders bzw. fehlerhaft ist. Wenn ich sehe, dass einer etwas tut, was Gott nicht gefällt, kann ich ihn freundlich ermahnen und ihm evtl. helfen, das nicht mehr zu tun, anstatt ihn vor der ganzen Gemeinde bloß zu stellen. Hier weiter lesen … […]

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Daniela - a few months ago

Hesekiel 3
…19Wo du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben; aber du hast deine Seele errettet. 20Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit wendet und tut Böses, so werde ich ihn lassen anlaufen, daß er muß sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. 21Wo du aber den Gerechten warnst, daß er nicht sündigen soll, und er sündigt auch nicht, so soll er leben, denn er hat sich warnen lassen; und du hast deine Seele errettet.…

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Elfi - a few months ago

Stimmt, was da beschrieben wird, doch gibt es nicht nur die, die reden – es gibt auch die die Zuhören. Letztere sind genau so schuldig wie die Redner, denn wenn kein Zuhörer da wären, könnten die Redner nichts erreichen. Also wer hat im dem Fall mehr schuld ??? Niemand sollte sich in solchen Fällen besser und überheblicher fühlen – alle tragen ihre eigene Schuld dabei.

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