Andachten < Lebe mit Gott * Tägliche Andachten

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Schwört nicht!

Schwur

Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid! Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.
Jakobus 5,12

Wir haben uns in unserer kleinen Gemeinde damit beschäftigt, warum man nicht schwören sollte. Nun warum nicht?
Weil, wenn man schwört, verspricht man eigentlich sein Versprechen 100%ig zu halten. Aber schafft man’s wirklich, sein Versprechen zu halten? Wenn wir schwören, dann stellen wir uns als Gott dar, der Sein Versprechen immer und zuverlässig halten kann. Wir können doch nicht sicher sein, dass wir bestimme Versprechen halten können, denn wir sind nicht Gott und wir können verhindert werden, auch wenn wir sonst so zuverlässig sind. Jesus sagte auch:
Schwört überhaupt nicht! Weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron; noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füße Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des großen Königs Stadt; noch sollst du bei deinem Haupt schwören, denn du kannst nicht ein Haar weiß oder schwarz machen. Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen.
Ich bin kein Gott, deswegen kann ich nicht schwören, dass ich etwas 100%ig erfüllen kann. Ich kann auch niemandem etwas fest versprechen, denn ich weiß nicht, ob ich wirklich in der Lage sein werde, das Versprochene zu erfüllen. Klar, kann man sich hinterher entschuldigen, aber besser ist zu sagen: „Wenn Gott es will und es mir ermöglicht, werde ich dies und das tun.“ So, wenn ich verhindert werde, kann ich sagen: „Dann war’s wohl nicht der Wille Gottes!“
Nur Gott kann etwas versprechen und ganz sicher erfüllen. Wir können uns mit Ihm nicht vergleichen und schon gar nicht gleichstellen.
Pass immer gut auf, was Du dem anderen versprichst und schwöre niemals, dass Du Dein Versprechen erfüllen wirst. Gott segne Dich!

Dem Glaubendem ist alles möglich!

Glauben
Aber wenn du etwas kannst, so habe Erbarmen mit uns und hilf uns!
Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.
Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!
Markus 9,22-24

Sollte Gott etwas nicht können? Wir glauben doch an einen allmächtigen Gott, der wirklich alles machen kann. Und trotzdem trauen Ihm manche Gläubige einige Dinge nicht zu. Und das nicht, weil Gott unfähig wäre, etwas zu vollbringen, sondern weil es ihnen einfach an dem Glauben mangelt.
Wenn ich manchen Christen von meinen Glaubenserfahrungen berichtet habe, sagten sie mir: „Wau, wunderbar, aber ich könnte so nicht glauben.“ Aber warum nicht? Weil es unsere Vorstellungen übertrifft? Weil wir uns zu gering vorkommen? Warum auch immer, aber wir dürfen Gott um Glauben bitten. Jesus sagte ja: „Bittet, dann wird’s euch gegeben!“
Wir brauchen einen starken Glauben, auch wenn’s uns noch scheinbar gut geht. Als ich Gott am Anfang meines Glaubenslebens um Glauben bat, konnte ich nicht erahnen, was ich alles durchstehen müsste, damit mein Glaube wächst. Aber ich bin jetzt Gott dafür sehr dankbar, dass Er mich durch solche enge Wege geführt hat. Jetzt brauche ich mich nicht zu fürchten, wenn größere Probleme kommen, als ich die, die schon mal gehabt habe.
Es ist schon merkwürdig, einem Gott zu unterstellen, dass Er etwas nicht können könnte. Und trotzdem machen das viele.
Wenn Gott Dir etwas verrücktes aufs Herz legt, was menschlich gesehen unmöglich ist, glaube dann, dass Er Dir dabei hilft, Dein Ziel zu erreichen. Denn dem Glaubenden ist ALLES möglich! Und ALLES bedeutet auch wirklich ALLES! Es gibt nur ein Aber: ALLES, was für uns gut ist und Gott die Ehre bringt! Wenn Du Gott zum Beispiel um Erfolg bitten würdest, den Du auf Kosten der anderen erreichen willst, dann brauchst Du Dich nicht zu wundern, dass Gott Dir dabei nicht hilft, auch wenn Du fest daran glaubst. Gott segne Dich!

Die Lampen sollen brennend sein!

Eure Lenden sollen umgürtet und die Lampen brennend sein!
Lukas 12,35

Sind meine Lampen noch brennend? Oder ist das Feuer schon erlöschen?
Wofür brennen meine Lampen überhaupt? Für meine Arbeit? Für mein Hobby? Für meine Familie? Oder für sonst irgendwas?
Diese Fragen muss man sich immer wieder stellen, um zu sehen, wo man gerade steht und wofür man brennt. Wenn man für alles mögliche, aber nur nicht für den Herrn brennt, kann man schnell ausbrennen. So sind auch viele Pastoren ausgebrannt, weil sie mehr für ihre Arbeit mehr gebrannt haben, als für Jesus, und versuchten jedem Menschen zu gefallen, der ihre Gemeinde besuchen.
Wenn man für Jesus brennt, hat man Freude, Begeisterung, Lebenslust, Gelassenheit, Freiheit, mit denen man auch andere Menschen anstecken kann. Viele Menschen lassen sich von ihren religiösen Vorstellungen von Gott stressen. Für sie ist Gott eine Macht, die alles von ihnen fordert und wehe sie tun was falsches, dann bekommen sie Angst, dass Gott sie bestrafen könnte. Sie sind nur am rennen und tun und machen, werden dabei immer ausgelaugter und leerer. Unser Gott ist aber nicht so. Er gibt zuerst Kraft, dann die Aufgabe, die wir in Ruhe für Ihn erfüllen können, ohne uns zu stressen. Er will, dass wir ohne Angst, Sorgen und Menschenfurcht leben und uns von Ihm täglich mit neuem Feuer anstecken lassen, um für Ihn in dieser Welt zu brennen und nicht auszubrennen.
Die Sorgengedanken sind auch Löschwasser für das Feuer Gottes in uns. Die müssen wir im Gebet bei Gott abladen und uns mit Seinem Wort und Seinen Gedanken erfüllen lassen, die wie ein Brennholz für das Feuer Gottes in uns sind. Und davon brauchen wir täglich mehr.
Also, auch es gilt auch für heute: Beten, empfangen, weiter geben. Aber nichts aus eigener Kraft tun, sondern aus der Kraft des Heiligen Geistes, der in uns wohnt. Gott segne Dich!

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Das Herz zu dick?

„Mit Gehör werdet ihr hören und doch nicht verstehen, und sehend werdet ihr sehen und doch nicht wahrnehmen; denn das Herz dieses Volkes ist dick geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile.“
Matthäus 13,14-15

Jesus heilte viele Menschen in den drei Jahren Seines Dienstes und viele folgten Ihm nach, aber trotzdem nicht jeder, der Ihn hörte. Weil ihr Herz zu dick geworden ist. Sie haben Ihn nicht gehört und machten ihre Augen auf Seine Werke zu, um sie zu leugnen. Genauso machen viele Leute auch heute. Wenn man ihnen davon erzählt, dass Jesus sie heilen kann, weil Er uns und andere Menschen auch geheilt hat, dann wollen sie es nicht glauben und für sie ist leichter zu denken, dass wir spinnen, als zu glauben, dass wir ihnen die Wahrheit sagen.
Die Wahrheit Gottes zu verkündigen wird immer schwieriger, weil die Menschen lieber den weltlichen Medien glauben, die ihnen erzählen, dass es Außerirdische gibt, aber Gott nicht. Und wenn wir versuchen das Gegenteil zu behaupten, sagen sie, dass ihre Informationsquelle richtiger ist, als unsere (Wort Gottes). Deswegen hat die Verkündigung ohne vorherigen Gebet meistens wirkungslos. Sicher, manche Leute, auch wenn sie sehen wie ein Gelähmter aus dem Rollstuhl aufsteht, auch immer noch glauben werden, dass es ein Zufall oder verrückter Spiel der Natur ist, aber die, die Gott dadurch persönlich anspricht, werden sich bekehren.
Es gibt auch unzählige Leute, die erst die Heilung Gottes durch ein Gebet erfahren haben und sich dann bekehrt haben. Deswegen lohnt es sich, für Kranke zu beten, die Gott noch gar nicht kennen, aber immer auf der Suche nach einer Hoffnung sind.
Lass uns beten, dass das Herz unseres Volkes nicht so dick und fähig zum Empfang der Wahrheit Gottes ist. Gott segne Dich!

…denn ihr werdet lachen!

Glückselig

Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Lukas 6,21

Ja, das Leben ist manchmal wirklich zum Weinen. Es gibt viel Schmerz, viele Niederlagen, viele Probleme, viele Hindernisse, aber es gibt auch einen allmächtigen Gott, der für alles eine Lösung hat. Er ist unser Tröster, unser Helfer, unser Beistand… Jesus ist alles für uns! Wirklich alles? Oder gibt’s für Dich etwas, was Jesus für Dich nicht ist? Nimm Dir paar Minuten Zeit und denk darüber nach.
Sollte etwas noch geben, was Jesus für Dich nicht könnte? Garantiert nicht! Er kann für Dich alles tun, was Du brauchst. Er lässt Dich niemals im Stich. Und wenn Du auch mal soweit bist, dass Dir die Tränen in Strömen fließen, glückselig bist Du, denn Du wirst lachen. Ja, Du wirst über all die aktuellen Probleme und Sorgen ganz laut lachen!
Ich habe schon einige Male miterlebt, wie die traurigen Menschen im Gebet plötzlich lachten und sich freuten, obwohl ihr Problem eigentlich noch aktuell war. Was ist denn mit ihnen passiert? Sie haben neue Hoffnung empfangen, Jesus hat angefangen, ihre Sicherheit zu sein. Später hat Gott auf ihr Gebet tatsächlich reagiert und sie hatten noch mehr Freude und konnten wirklich darüber lachen, was sie an Problemen gehabt haben.
Früher hat man gesagt, dass echte Männer weinen nicht. Das stimmt nicht ganz, denn auch die Männer werden traurig und haben Emotionen. Und für Männer Gottes hat Weinen auch befreiende Wirkung, weil Gott ihre Tränen dann ins Freudentanz verwandelt.
Wenn Du gerade traurig bist, weine Dich bei Jesus aus und lass Dich von Ihm trösten und mit neuer Hoffnung und Zuversicht erfüllen. Kennst Du jemanden, der gerade traurig ist, dann schick ihm diese Andacht weiter, denn Gott will auch ihn trösten und mit Freude erfüllen.
Lass Dich vom Geist Gottes durch diesen Tag führen und Dir zeigen, was Gott für Dich vorbereitet hat. Gott segne Dich!

Fliegen wie ein Adler

Adler

Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31

Ich liebe diesen Vers! Da steckt so viel Hoffnung und so viel Kraft drin!
Ich habe schon so oft geträumt, dass ich fliege. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl! Ich bin so hoch über die Häuser und über die Berge geflogen und fühlte mich wirklich wie ein Adler. Das war ein Gefühl der Freiheit, der Leichtigkeit, der Freude. Am liebsten hätte ich nicht aufgewacht, denn es war einfach schön. Nun, im realen Leben kann man nicht einfach wie ein Vogel vom Boden abheben und losfliegen. Aber im Herzen ist das möglich! Ja, wenn das Herz frei, voll mit der Hoffnung, voll mit Freude und Liebe ist, dann kann es wie ein Adler fliegen. Unsere Füße werden dann nicht müde und schwer, weil wir eine Energie des Himmels in uns haben, die uns antreibt.
Bitte vergiss es nicht, dass Du nicht nur ein wandelnder Körper bist, dass Du auch ein geistliches Wesen bist. Und nur der Heilige Geist kann Deinen Geist zum Fliegen bringen. Ja, Er will, dass Du Deine Alltagssorgen hinter Dir lässt und einfach in der Anbetung Deine Schwingen empor hebst wie ein Adler!
Sicher, der Feind wird immer wieder versuchen, Dich auf den „Boden der Tatsachen“ zu bringen, um Dich wieder mit Sorgen zu beladen, Dir die Hoffnung zu rauben und Zweifel einzujagen. Aber Dich sollte das nicht stören, wenn Du Dein Blick immer nach oben richtest und nicht auf die Umstände schaust, die sehr böse zu sein scheinen. Gottes Tatsachen sehen oft anders aus, als das, was wir sehen können. Und Seine Tatsachen werden zu unseren, wenn wir im Glauben leben und ein dankbares Herz haben.
Flieg los! Gott segne Dich!

Brich in Jubel aus und jauchze!

Juble, du Unfruchtbare, die nicht geboren, brich in Jubel aus und jauchze, die keine Wehen gehabt hat! Denn die Söhne der Einsamen sind zahlreicher als die Söhne der Verheirateten, spricht der HERR. Mache weit den Raum deines Zeltes, und deine Zeltdecken spanne aus! Spare nicht! Mache deine Seile lang, und deine Pflöcke stecke fest! Denn du wirst dich nach rechts und links ausbreiten, und deine Nachkommen werden Nationen beerben und verödete Städte besiedeln.
Jesaja 54,1-3

Unfruchtbar zu sein, war in Israel eine Schande. Aber Gott sagt hier der Unfruchtbaren, dass sie jubeln und jauchzen soll. Wie konnte Er bloß sowas sagen? Ja, konnte Er, denn Gott sieht viel weiter, als wir. Er gibt uns das, was uns fehlt. Er macht uns fruchtbar, auch wenn wir so unfruchtbar sind. Er macht das unmögliche möglich.
Er sagt heute auch zu Dir: Mache weit den Raum Deines Zeltes, und Deine Zeltdecken spanne aus! Spare nicht… Er will, dass Du Dich nach links und rechts ausbreitest… Was bedeutet das für Dich? Gott hat großes mit Dir vor! Er will nicht das Du klein denkst, Er will Dir Seine Weiten zeigen, die Du erben sollst. Er will Dir neue Türen öffnen, die vorher geschlossen waren. Glaubst Du das? Oder hast Du Mitleid mit sich selbst, weil Dein Leben gerade nicht so gut läuft, wie Du es Dir gewünscht hast?
Wir spannen unsere Zeltdecken im Glauben aus. Was wir glauben, das wird geschehen. Auch wenn Gott uns für manche Dinge nicht sofort das Gelingen schenkt, Er will uns damit nicht klein machen, sondern will, dass wir ein wenig Demut lernen, aber den Glauben dabei nicht aufgeben.
Unser Gott ist groß und mächtig! Wir machen Ihn aber mit unserem Unglauben oft so klein, dass Er nichts mehr für uns tun kann.
Schau Dir Seine Größe an. Die sieht man überall: in der Natur, im Universum, im Mikrokosmos… und denk immer daran: das ist Dein Papa! Gott segne Dich!

Friede diesem Haus!

Friede
In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.
Lukas 10,5-6

Wir sind dazu berufen, den Menschen Gottes Frieden zu bringen. Das können wir aber nur dann tun, wenn wir den Frieden Gottes selbst in unseren Herzen haben. Wo kommt er aber her? Richtig! Vom Heiligen Geist! Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als der Heilige Geist mein Herz zum ersten Mal erfüllte. Da kam ein tiefer Frieden in mein Herz, ich fühlte mich so geborgen und so glücklich. Ich konnte dann ganzen Tag vor Freude tanzen, weil ich ein Kind Gottes geworden bin.
Nun, im Laufe des Lebens hat der Feind oft versucht, mir den Frieden zu rauben. Er jagte mir Zweifeln und Sorgen ein, versuchte mich mit Angst zu bedrohen, er versuchte sogar, mich umzubringen, aber Gott hat mich immer wieder zurück in Seine Gegenwart geholt und mich neu mit Seinem Frieden erfüllt. Ich fühlte mich trotzt aller Bedrohungen und Unsicherheiten, sicher und geborgen, weil mein Gott mich niemals verlassen hat und Sein Schutz war immer da.
Diesen Frieden, den ich vom Heiligen Geist empfangen habe, darf ich jetzt weiter geben. Das ist aber nichts, was man in ein Geschenkpapier einpacken kann. Dieser Frieden geht aus unserem Herzen heraus, wenn wir nur ein paar Worte sagen: Friede diesem Haus! Das kann auch ein anderer Gruß sein, der aus dem Herzen kommt.
Wir können den Frieden auch denen wünschen, die uns gegenüber feindlich sind. Auch wenn sie nicht gleich bereit sind, diesen Frieden zu empfangen, kann es dann doch passieren, dass sie zuhause darüber nachdenken und ihr Herz vor Gott öffnen, der den Frieden in ihre Herzen ausgießen kann. So kann Gott auch aus Deinen Feinden neue Freunde machen. Gott segne Dich!

Freude über einen Sünder, der Buße tut

Himmel

So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.
Lukas 15,7

Ja, Gott freut sich mehr, wenn jemand zu Ihm kommt, als über all die Bekehrten, die Ihn bereits kennen. Das bedeutet zwar nicht, dass Gott sich nicht mehr an uns erfreut, weil wir schon ’ne Weile Seine Kinder sind, aber Er freut sich umso mehr, wenn jemand mit unserer Hilfe den Weg zu Jesus findet. Stell Dir mal vor, dass Du ein sehr wertvolles Schmuckstück verloren hast, Du machst Dich auf die Suche und suchst länger als nur ein Tag. Wenn Du es dann findest, wirst Du sicher nicht sagen: „Ach, schön, dass es wieder da ist!“ und dann Dein Schmuckstück einfach auf die Fensterbank legen. Du wirst sicher sehr erleichtert und froh sein, dass Deine Suche endlich Erfolg hatte und das gefundene Schmuckstück legst Du in ein Schmuckkästchen, das einen besonderen, sicheren Platz hat.
So freut sich Gott auch über die gefundenen Schätze, die wir auch sind, und hat für sie einen besonderen Platz in Seinem Reich, damit kein Dieb sie stehlen kann.
Wir sind für unseren Gott sehr wertvoll! Schon deswegen, weil Er durch uns auf dieser Erde Sein Reich bauen kann. Dafür braucht Er nämlich uns.
Leider denken viele Christen so: „Na, wenn Gott meinen Nachbarn retten möchte, kann Er das doch auch ohne mich machen!“ Und solche Christen werden von Jesus anhören müssen: „Ich war im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht…“. Auch wenn der Nachbar nicht wirklich im Gefängnis sitzt, wir wissen oft nicht, wie gefangen ihn der Satan hält. Deswegen braucht Gott uns, um solche Gefangene zu befreien.
Mach dem Herrn große Freude, sprich heute die Menschen, die Dich umgeben, an und frag sie wie’s ihnen geht. Vielleicht brauchen sie Deine Hilfe und Du hättest dann die Gelegenheit, ihnen von Jesus zu erzählen. Gott segne Dich!

Wo zwei oder drei

zwei oder drei

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
Mathäus 18,20

Wo fängt die Gemeinde an? Richtig! Da wo sich schon zwei oder drei Kinder Gottes eins machen. Nicht die große Menge der Menschen in einem Gottesdienst-Rraum machen eine Gemeinde aus, sondern die Christen, die sich in der Liebe Christi und im Gebet vereinen. Da ist in einem kleinen Hauskreis oft mehr „Gemeinde“ drin, als an manchen Gottesdiensten.
Jesus sagt in diesem Vers, was Er von einer Gemeinde versteht: Ein kleiner Haufen Leute, die sich in Seinem Namen versammeln. Was heißt aber, sich in Seinem Namen zu versammeln? Das bedeutet, sich mit Ihm zusammen treffen, um mit Ihm Gemeinschaft zu haben und Seine Stimme zu hören. Und jeder, der aus dieser Gemeinschaft mit Jesus gestärkt raus geht, der sollte anderen mit dem Segen dienen, den er von Jesus empfangen hat. So funktioniert eigentlich die Gemeinde Christi. Er hat uns nicht zum geistlichen Konsum berufen, sondern zum Dienst! Wenn wir einander in Liebe dienen, erst dann wird die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind, und nicht wenn wir uns in unseren Gemeindehäusern verstecken.
Eine Stunde Gebetsgemeinschaft mit paar Geschwistern hat mir meistens mehr gebracht, als drei Stunden Gottesdienst. In einem Hauskreis ist bekam ich mehr Erkenntnisse, weil wir gemeinsam die Bibel studiert haben, als aus den Predigten des Pastors. Deswegen bin ich Freund eher kleinen Versammlungen, als riesen Gemeindezentren.
Ich habe oft Christen getroffen, die ihrere Gemeinde den Rücken gekehrt haben, weil sie sich dort als Außenseiter fühlten und keine Aufgabe übernehmen konnten, weil alle Plätze bereits belegt waren. Sie blühten aber geistlich wieder auf, weil sie guten Hauskreis fanden, wo sie auch ihre Gaben einbringen konnten.
Suche Gemeinschaft mit wenigen Leuten aus Deiner Gemeinde, mit denen Du Dich im Glauben und im Gebet eins machen kannst. Das wird in Dein Leben mehr Veränderungen bringen, als tausend Gottesdienst-Besuche. Gott segne Dich!

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