Andachten < Lebe mit Gott * Tägliche Andachten

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…denn ihr werdet lachen!

Glückselig

Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Lukas 6,21

Ja, das Leben ist manchmal wirklich zum Weinen. Es gibt viel Schmerz, viele Niederlagen, viele Probleme, viele Hindernisse, aber es gibt auch einen allmächtigen Gott, der für alles eine Lösung hat. Er ist unser Tröster, unser Helfer, unser Beistand… Jesus ist alles für uns! Wirklich alles? Oder gibt’s für Dich etwas, was Jesus für Dich nicht ist? Nimm Dir paar Minuten Zeit und denk darüber nach.
Sollte etwas noch geben, was Jesus für Dich nicht könnte? Garantiert nicht! Er kann für Dich alles tun, was Du brauchst. Er lässt Dich niemals im Stich. Und wenn Du auch mal soweit bist, dass Dir die Tränen in Strömen fließen, glückselig bist Du, denn Du wirst lachen. Ja, Du wirst über all die aktuellen Probleme und Sorgen ganz laut lachen!
Ich habe schon einige Male miterlebt, wie die traurigen Menschen im Gebet plötzlich lachten und sich freuten, obwohl ihr Problem eigentlich noch aktuell war. Was ist denn mit ihnen passiert? Sie haben neue Hoffnung empfangen, Jesus hat angefangen, ihre Sicherheit zu sein. Später hat Gott auf ihr Gebet tatsächlich reagiert und sie hatten noch mehr Freude und konnten wirklich darüber lachen, was sie an Problemen gehabt haben.
Früher hat man gesagt, dass echte Männer weinen nicht. Das stimmt nicht ganz, denn auch die Männer werden traurig und haben Emotionen. Und für Männer Gottes hat Weinen auch befreiende Wirkung, weil Gott ihre Tränen dann ins Freudentanz verwandelt.
Wenn Du gerade traurig bist, weine Dich bei Jesus aus und lass Dich von Ihm trösten und mit neuer Hoffnung und Zuversicht erfüllen. Kennst Du jemanden, der gerade traurig ist, dann schick ihm diese Andacht weiter, denn Gott will auch ihn trösten und mit Freude erfüllen.
Lass Dich vom Geist Gottes durch diesen Tag führen und Dir zeigen, was Gott für Dich vorbereitet hat. Gott segne Dich!

Fliegen wie ein Adler

Adler

Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.
Jesaja 40,31

Ich liebe diesen Vers! Da steckt so viel Hoffnung und so viel Kraft drin!
Ich habe schon so oft geträumt, dass ich fliege. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl! Ich bin so hoch über die Häuser und über die Berge geflogen und fühlte mich wirklich wie ein Adler. Das war ein Gefühl der Freiheit, der Leichtigkeit, der Freude. Am liebsten hätte ich nicht aufgewacht, denn es war einfach schön. Nun, im realen Leben kann man nicht einfach wie ein Vogel vom Boden abheben und losfliegen. Aber im Herzen ist das möglich! Ja, wenn das Herz frei, voll mit der Hoffnung, voll mit Freude und Liebe ist, dann kann es wie ein Adler fliegen. Unsere Füße werden dann nicht müde und schwer, weil wir eine Energie des Himmels in uns haben, die uns antreibt.
Bitte vergiss es nicht, dass Du nicht nur ein wandelnder Körper bist, dass Du auch ein geistliches Wesen bist. Und nur der Heilige Geist kann Deinen Geist zum Fliegen bringen. Ja, Er will, dass Du Deine Alltagssorgen hinter Dir lässt und einfach in der Anbetung Deine Schwingen empor hebst wie ein Adler!
Sicher, der Feind wird immer wieder versuchen, Dich auf den „Boden der Tatsachen“ zu bringen, um Dich wieder mit Sorgen zu beladen, Dir die Hoffnung zu rauben und Zweifel einzujagen. Aber Dich sollte das nicht stören, wenn Du Dein Blick immer nach oben richtest und nicht auf die Umstände schaust, die sehr böse zu sein scheinen. Gottes Tatsachen sehen oft anders aus, als das, was wir sehen können. Und Seine Tatsachen werden zu unseren, wenn wir im Glauben leben und ein dankbares Herz haben.
Flieg los! Gott segne Dich!

Brich in Jubel aus und jauchze!

Juble, du Unfruchtbare, die nicht geboren, brich in Jubel aus und jauchze, die keine Wehen gehabt hat! Denn die Söhne der Einsamen sind zahlreicher als die Söhne der Verheirateten, spricht der HERR. Mache weit den Raum deines Zeltes, und deine Zeltdecken spanne aus! Spare nicht! Mache deine Seile lang, und deine Pflöcke stecke fest! Denn du wirst dich nach rechts und links ausbreiten, und deine Nachkommen werden Nationen beerben und verödete Städte besiedeln.
Jesaja 54,1-3

Unfruchtbar zu sein, war in Israel eine Schande. Aber Gott sagt hier der Unfruchtbaren, dass sie jubeln und jauchzen soll. Wie konnte Er bloß sowas sagen? Ja, konnte Er, denn Gott sieht viel weiter, als wir. Er gibt uns das, was uns fehlt. Er macht uns fruchtbar, auch wenn wir so unfruchtbar sind. Er macht das unmögliche möglich.
Er sagt heute auch zu Dir: Mache weit den Raum Deines Zeltes, und Deine Zeltdecken spanne aus! Spare nicht… Er will, dass Du Dich nach links und rechts ausbreitest… Was bedeutet das für Dich? Gott hat großes mit Dir vor! Er will nicht das Du klein denkst, Er will Dir Seine Weiten zeigen, die Du erben sollst. Er will Dir neue Türen öffnen, die vorher geschlossen waren. Glaubst Du das? Oder hast Du Mitleid mit sich selbst, weil Dein Leben gerade nicht so gut läuft, wie Du es Dir gewünscht hast?
Wir spannen unsere Zeltdecken im Glauben aus. Was wir glauben, das wird geschehen. Auch wenn Gott uns für manche Dinge nicht sofort das Gelingen schenkt, Er will uns damit nicht klein machen, sondern will, dass wir ein wenig Demut lernen, aber den Glauben dabei nicht aufgeben.
Unser Gott ist groß und mächtig! Wir machen Ihn aber mit unserem Unglauben oft so klein, dass Er nichts mehr für uns tun kann.
Schau Dir Seine Größe an. Die sieht man überall: in der Natur, im Universum, im Mikrokosmos… und denk immer daran: das ist Dein Papa! Gott segne Dich!

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Friede diesem Haus!

Friede
In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren.
Lukas 10,5-6

Wir sind dazu berufen, den Menschen Gottes Frieden zu bringen. Das können wir aber nur dann tun, wenn wir den Frieden Gottes selbst in unseren Herzen haben. Wo kommt er aber her? Richtig! Vom Heiligen Geist! Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als der Heilige Geist mein Herz zum ersten Mal erfüllte. Da kam ein tiefer Frieden in mein Herz, ich fühlte mich so geborgen und so glücklich. Ich konnte dann ganzen Tag vor Freude tanzen, weil ich ein Kind Gottes geworden bin.
Nun, im Laufe des Lebens hat der Feind oft versucht, mir den Frieden zu rauben. Er jagte mir Zweifeln und Sorgen ein, versuchte mich mit Angst zu bedrohen, er versuchte sogar, mich umzubringen, aber Gott hat mich immer wieder zurück in Seine Gegenwart geholt und mich neu mit Seinem Frieden erfüllt. Ich fühlte mich trotzt aller Bedrohungen und Unsicherheiten, sicher und geborgen, weil mein Gott mich niemals verlassen hat und Sein Schutz war immer da.
Diesen Frieden, den ich vom Heiligen Geist empfangen habe, darf ich jetzt weiter geben. Das ist aber nichts, was man in ein Geschenkpapier einpacken kann. Dieser Frieden geht aus unserem Herzen heraus, wenn wir nur ein paar Worte sagen: Friede diesem Haus! Das kann auch ein anderer Gruß sein, der aus dem Herzen kommt.
Wir können den Frieden auch denen wünschen, die uns gegenüber feindlich sind. Auch wenn sie nicht gleich bereit sind, diesen Frieden zu empfangen, kann es dann doch passieren, dass sie zuhause darüber nachdenken und ihr Herz vor Gott öffnen, der den Frieden in ihre Herzen ausgießen kann. So kann Gott auch aus Deinen Feinden neue Freunde machen. Gott segne Dich!

Freude über einen Sünder, der Buße tut

Himmel

So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.
Lukas 15,7

Ja, Gott freut sich mehr, wenn jemand zu Ihm kommt, als über all die Bekehrten, die Ihn bereits kennen. Das bedeutet zwar nicht, dass Gott sich nicht mehr an uns erfreut, weil wir schon ’ne Weile Seine Kinder sind, aber Er freut sich umso mehr, wenn jemand mit unserer Hilfe den Weg zu Jesus findet. Stell Dir mal vor, dass Du ein sehr wertvolles Schmuckstück verloren hast, Du machst Dich auf die Suche und suchst länger als nur ein Tag. Wenn Du es dann findest, wirst Du sicher nicht sagen: „Ach, schön, dass es wieder da ist!“ und dann Dein Schmuckstück einfach auf die Fensterbank legen. Du wirst sicher sehr erleichtert und froh sein, dass Deine Suche endlich Erfolg hatte und das gefundene Schmuckstück legst Du in ein Schmuckkästchen, das einen besonderen, sicheren Platz hat.
So freut sich Gott auch über die gefundenen Schätze, die wir auch sind, und hat für sie einen besonderen Platz in Seinem Reich, damit kein Dieb sie stehlen kann.
Wir sind für unseren Gott sehr wertvoll! Schon deswegen, weil Er durch uns auf dieser Erde Sein Reich bauen kann. Dafür braucht Er nämlich uns.
Leider denken viele Christen so: „Na, wenn Gott meinen Nachbarn retten möchte, kann Er das doch auch ohne mich machen!“ Und solche Christen werden von Jesus anhören müssen: „Ich war im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht…“. Auch wenn der Nachbar nicht wirklich im Gefängnis sitzt, wir wissen oft nicht, wie gefangen ihn der Satan hält. Deswegen braucht Gott uns, um solche Gefangene zu befreien.
Mach dem Herrn große Freude, sprich heute die Menschen, die Dich umgeben, an und frag sie wie’s ihnen geht. Vielleicht brauchen sie Deine Hilfe und Du hättest dann die Gelegenheit, ihnen von Jesus zu erzählen. Gott segne Dich!

Wo zwei oder drei

zwei oder drei

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.
Mathäus 18,20

Wo fängt die Gemeinde an? Richtig! Da wo sich schon zwei oder drei Kinder Gottes eins machen. Nicht die große Menge der Menschen in einem Gottesdienst-Rraum machen eine Gemeinde aus, sondern die Christen, die sich in der Liebe Christi und im Gebet vereinen. Da ist in einem kleinen Hauskreis oft mehr „Gemeinde“ drin, als an manchen Gottesdiensten.
Jesus sagt in diesem Vers, was Er von einer Gemeinde versteht: Ein kleiner Haufen Leute, die sich in Seinem Namen versammeln. Was heißt aber, sich in Seinem Namen zu versammeln? Das bedeutet, sich mit Ihm zusammen treffen, um mit Ihm Gemeinschaft zu haben und Seine Stimme zu hören. Und jeder, der aus dieser Gemeinschaft mit Jesus gestärkt raus geht, der sollte anderen mit dem Segen dienen, den er von Jesus empfangen hat. So funktioniert eigentlich die Gemeinde Christi. Er hat uns nicht zum geistlichen Konsum berufen, sondern zum Dienst! Wenn wir einander in Liebe dienen, erst dann wird die Welt erkennen, dass wir die Kinder Gottes sind, und nicht wenn wir uns in unseren Gemeindehäusern verstecken.
Eine Stunde Gebetsgemeinschaft mit paar Geschwistern hat mir meistens mehr gebracht, als drei Stunden Gottesdienst. In einem Hauskreis ist bekam ich mehr Erkenntnisse, weil wir gemeinsam die Bibel studiert haben, als aus den Predigten des Pastors. Deswegen bin ich Freund eher kleinen Versammlungen, als riesen Gemeindezentren.
Ich habe oft Christen getroffen, die ihrere Gemeinde den Rücken gekehrt haben, weil sie sich dort als Außenseiter fühlten und keine Aufgabe übernehmen konnten, weil alle Plätze bereits belegt waren. Sie blühten aber geistlich wieder auf, weil sie guten Hauskreis fanden, wo sie auch ihre Gaben einbringen konnten.
Suche Gemeinschaft mit wenigen Leuten aus Deiner Gemeinde, mit denen Du Dich im Glauben und im Gebet eins machen kannst. Das wird in Dein Leben mehr Veränderungen bringen, als tausend Gottesdienst-Besuche. Gott segne Dich!

Wie gehst Du mit Stress um?

Fußgänger

Wenn du mit Fußgängern läufst und sie dich schon ermüden, wie willst du dann mit Pferden um die Wette laufen? Und wenn du dich nur im Land des Friedens sicher fühlst, wie willst du es dann machen in der Pracht des Jordan?
Jeremia 12,5

Mit anderer Frage: Wie gehe ich mit dem Stress um?
Wir leben in einer Welt, in der viele Menschen gestresst sind, sie haben mehrere Jobs, bei denen es auch stressig zugeht, sie müssen sich um die Familie kümmern, viele Behörden zufriedenstellen, und und und und… So kommt es zu Überforderungen, Burnouts und andere seelische Problemen. Und alles, weil Gott nicht das wichtigste im Leben dieser Menschen ist.
Ich habe auch immer genug Stress im Alltag, aber dieser Stress macht mich nicht kaputt, weil Jesus mir mitten im Sturm die Ruhe im Herzen schenkt. Gestern war zum Beispiel so ein Tag, an dem ich viel laufen musste, um alles für meinen Schwiegervater beim Versorgungsamt zu regeln. Vorher habe ich gebetet, dass Gott mir Gelingen schenkt und ich alles an einem Tag erledigen kann. Ich musste zwar einige Male zwischen Versorgungsamt, meinem Schwiegervater und zuhause fahren, aber das Endergebnis war gut. Ich konnte erledigen, was ich erledigen musste. Ohne Gottes Hilfe hätte ich mehr Stress, weil es sonst nicht alles so reibungslos geklappt hätte. Ich hatte plötzlich nötige Papiere zur Hand, die vorher nicht da waren, die Dame am Empfang hat mich freundlich bedient… Ja, mit Gott geht vieles leichter!
Jesus will nicht in unserem Alltagsstress aus unserem Blickwinkel verschwinden, Er will der Mittelpunkt unseres Lebens sein. Da hilft immer, vor dem Sturz in den Alltag, zu beten. Jesus hilft uns, den Alltag mit wenig innerem Stress zu meistern, auch wenn wir viel zu tun haben und oft unter Zeitdruck stehen. Nur mit Gott wirst Du alle Probleme überwinden und der Alltagsstress wird Dich nicht überwältigen! Gott segne Dich!

Rein um des Wortes willen

rein

Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
Johannes 15,3

Was meint Jesus damit?
Er ist das Wort Gottes, Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben! Das heißt, dass nur Er uns rein machen kann.
Nun, warum ist denn Jesus so wichtig, dass wir rein sind? Er hat uns doch bereits erlöst und errettet, was Er nicht zurück nehmen wird, weil Er treu zu Seinem Wort steht. Er will, dass wir rein sind, damit Er in uns und durch uns wirken kann, sich der Welt offenbaren kann. Wenn wir in unserem Herzen nicht rein sind, wird unser Licht nicht hell leuchten. Unser Gebet ist dann schwach und wirkungslos, wenn wir im Herzen noch die Sünde mit sich tragen. Leider wird das kaum gepredigt, dass wir ein reines Leben führen sollen. Es wird immer nur betont, dass wir von der Sünde errettet sind und deswegen uns nicht bemühen müssen, rein und heilig zu leben. Aber das ist nicht, was Gott will. Gott will eine heilige Armee der Kinder Gottes, die in der Reinheit des Geistes leben und Jesus Christus unverfälscht verkündigen.
Ja, wir sind unvollkommen und wir leben im sündigen Körper, wir machen immer Fehler und unser Fleisch meldet sich immer wieder und will das Seine haben. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass Jesus uns viel mehr geben kann, als der Feind uns an „schönen“ Dingen verspricht.
Tue ich fürs Geld alles? Gebe ich meinen Trieben freien Lauf? Bin ich bereit, jemanden zu verraten, weil ich „was besseres“ gefunden habe?
Wir leben in einer Welt, in der unsere Gedanken schnell verunreinigt werden können und den Gedanken folgen meistens die Taten. Deswegen brauchen wir täglich Gemeinschaft mit unserem Herrn, damit Er uns täglich reinigt und ausrüstet, damit wir den guten Kampf des Glaubens führen können und die Kraft und Macht unseres Herrn erfahren können. Lass Dich vom Blut Jesu reinigen und frage Gott, was Er heute mit Dir vor hat. Er hat ganz sicher eine besondere Aufgabe für Dich vorbereitet. Gott segne Dich!

Behüte Dein Herz

Herz

Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.
Sprüche 4,23

Achten wir immer darauf, was in unser Herz rein kommen darf und was nicht? Oder gehen wir eher leichtsinnig mit unserem Herzen um?
Was wohnt überhaupt in meinem Herzen? Angst? Sorgen? Lüge? Sünde? Menschenfurcht? Unglaube? Zweifel? Deswegen muss ich immer wieder mein Herz prüfen, um all diese Dinge da wieder raus zu schmeißen, sonst zerfressen sie mein Herz und ich kann innerlich sterben.
Nach einer Reinigung meines Herzens, lade ich Gott ein, mich mit Zuversicht, Frieden, Liebe, Glauben und Frieden zu erfüllen.
Es ist sicher nicht ausgeschlossen, dass mein Herz trotzdem immer noch von negativem Zeug beeinflusst werden kann, denn wir leben in einer Welt, in der Satan regiert. Aber ich habe meinen Gott, der mein Herz bewahren und beschützen kann, wenn ich nur in Seiner Gegenwart bleibe.
Ich habe oft feststellen müssen, dass der Alltagsstress mich so schnell aus der Gegenwart Gottes reißen kann, dass ich keinen Frieden mehr im Herzen habe. Dann muss ich wieder kürzer treten, mehr Zeit fürs Gebet investieren und mich wieder von Jesus bereinigen und erfüllen lassen.
Ja, ich muss jeden Tag die Entscheidungen treffen, was ich an mein Herz ran lasse und was ich nicht annehmen will. Ich will ja auch, dass aus meinem Mund nur Gutes raus kommt. Denn Jesus sagte ja: „Aus der Fülle des Herzens redet der Mund!“ Also, wenn mein Herz voll mit negativem Zeug ist, kann nur negatives aus meinem Mund kommen und Worte haben Macht. Ich kann nur mit guten Worten etwas Gutes bewirken, aber dafür muss mein Herz eben mit guten Dingen gefüllt sein.
Achte auf Dein Herz, denn Gott braucht es, um durch Dich wirken zu können. Er ist die Wahrheit und nur Er möchte in Deinem Herzen wohnen und wirken. Gott segne Dich!

Ausharren haben wir nötig

Ausharren

Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt.
Hebräer 10,36

Noch besser gefällt mir dieser Vers aus der Luther-Übersetzung: Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. Warum haben wir denn Geduld nötig? Weil Geduld nicht nur Warten auf etwas ist, sondern auch Durchhalten und Treue bedeutet.
In der Ehe und in der Familie braucht man viel Geduld miteinander, weil man nicht immer der gleichen Meinung und weil es uns immer unterschiedlich gut geht. Manches kann man da nur aushalten, weil man seinem Partner und seiner Familie treu ist und sie vom Herzen liebt. Unser Stolz und unser Egoismus sind Dinge, die uns ungeduldig machen. Auch in der Beziehung zu Gott ist das so. Wenn wir von Gott nur „unser Ding“ wollen und darauf bestehen, dass Er uns genau das gibt, was wir wollen, dann haben wir noch keine Geduld. Denn Gott will uns rechtzeitig Zeigen, was Er für uns vorbereitet hat und was gut für uns ist. Sicher kann man sich vollkommen auf Seine Verheißungen verlassen, aber wir können nie beieinflussen, wann und wie Gott sie erfüllt. 10 Jahre des Wartens auf die Heilung haben mich geduldig gemacht, weil Gott mir in dieser Phase besonders nahe war und mir immer zu verstehen gegeben: „Ich werde Dich niemals verlassen! Du bist Mein!“
Wir können das Verheißene Empfangen, wenn wir geduldig sind und geduldig darauf warten. Selten erfüllt sich irgendeine Verheißung Gottes sofort. Da ist auch Vertrauen gefragt. Wenn meine Frau mir vertraut, dass ich ihr treu bin, kann sie gelassen bleiben und braucht nicht eifersüchtig zu werden. Sie weiß dann auch, dass ich als ihr Mann für sie sorgen werde. Genau so ist es im Vertrauen zu Gott, auf deren Treue wir uns vollkommen verlassen können.
Lebe im Vertrauen auf die Treue Gottes, verlass Dich auf Seine Zusagen und Deine Geduld wird wachsen. Gott segne Dich!

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